Archive for the 'News' Category

Ich bin dabei: Webinale 2009.

Auch im nächsten Jahr gibt es die Webinale. Und ich freue mich sehr darüber, dass ich dort über die zwei Welten des Designer und Developer Workflows aus der Praxis sprechen darf. In dem Vortrag werde ich gängige Werkzeuge und Technologien für Rich Applications und deren Auswirkung auf das Zusammenspiel von Designern und Developern beschreiben. Konzeptionelle Aspekte unterschiedlicher Technologien wie Silverlight und Flash sowie das eigentliche Benutzererlebnis (User Experience) werden diskutiert, durch zahlreiche Tipps aus der Praxis angereichert und Fragen wie „Was zeichnet Bindungen aus?“, „Wofür sind Templates?“ und „Was ist der Unterschied zwischen Ressourcen und Property-Dateien?“ werden ebenso behandelt wie die Stärken und Schwächen der einzelnen Werkzeuge von Expression Blend über Flash und Flex bis hin zu Visual Studio! Über Anregungen und Wünsche zu dem geplanten Vortrag freue ich mich sehr…

FFK09 - Community. Code. Creativity.

FFK09 - Community. Code. Creativity.
Es steht fest: Die FFK09 findet vom 27. bis zum 30. April 2009 erneut im Komed in Köln statt. Und getreu dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ hoffen Marc Thiele und ich, dass du dir schon jetzt den Termin rot im Kalender markierst. Für die Konferenz am 28. und 29. April 2009 soll das Programm noch abwechslungsreicher werden als bisher! Schwerpunkt der Veranstaltung ist das Thema Web-Anwendungen (Rich Applications) mit Flash, Flex, AIR und Silverlight. Verstärkt sind auch wieder Themen für Designer dabei. Außerdem gibt es im Vorfeld am 27. April einführende Workshops sowie im Anschluss an die Konferenz am 30 April vertiefende Workshops. Wer einen Vortrag halten möchte oder eine Partnerschaft anstrebt, soll sich gerne bei mir melden. Kritik sowie Vorschläge zur Konferenz sind natürlich ebenfalls jederzeit willkommen.

Wenn ich keine Emails schreiben würde…

Ich sitze hier gerade neben Marc und wir haben mal unsere Email-Flut überschlagen. Und es ist unglaublich, aber ich habe knapp 6000 Mails in den letzten 12 Monaten versendet. Da möchte ich gar nicht wissen, wie viele ich eigentlich gelesen habe… Und wenn ich für jede geschriebene Email nur fünf Minuten veranschlage, dann sind das 30000 Minuten oder 500 Stunden oder 20 Tage. Hoffentlich habe ich mich hier irgendwo verrechnet…

Das erste Video Training zu Silverlight 2

Es ist geschafft! Nach vielen Nächten mit wenig Schlaf ist das erste deutschsprachige Video Training zu Silverlight 2 fertig aufgezeichnet. Immerhin gut 12 Stunden Rohmaterial sind dabei heraus gekommen. Und die behandeln - wie ich finde - alle wichtigen Themen rund um Silverlight. In diesem Video-Training erkläre ich wodurch sich die zweite Version von Silverlight auszeichnet, welche Werkzeuge notwendig sind und wie diese Funktionieren. Angefangen von Microsoft Expressen Blend, über DeepZoom bis hin zu Microsoft Visual Studio werden alle Bausteine Schritt für Schritt erklärt und anhand eines realen Projektes mit Praxiserfahrungen garniert. Zahlreiche Tipps rund um die Erstellung von Rich Internet Applications runden dieses Training für Designer und Developer ab. Erhältlich ist das Ganze bereits bei Amazon. Und wer zur Xtopia 08 fährt, kriegt das Training sogar kostenlos. Also ein Grund mehr, nach Berlin zu fahren ;).

Ich bin schuld an fremden Kindern (oder was ein Buch so alles bewirken kann)!

So was ist mir auch noch nicht passiert! Da sitze ich in einer Besprechung für ein großes Projekt und just in dem Moment, in dem ich meinen Teil präsentieren will, wirft mir doch einer der Teilnehmer an den Kopf, dass ich an seinem Sohn schuld sein. Glücklicherweise stellte sich aber heraus, dass Alimente wohl doch nicht fällig sind und so bleibt das positive Gefühl, dass meine Arbeit rund um das eher kurzweilige Internet ab und an auch bleibende Werte schafft. Vielen Dank an „capitano zanahoria“ für den ausführlichen Bericht, wie es denn nun zu dem Sohn gekommen ist.

Jetzt ist es auf den Tag genau 7 Jahre her, dass ich die Mutter meines Sohnes zum ersten Mal sah. […] Ich fang am besten mal am Anfang der Geschichte an: Ich arbeitete in einer kleinen Agentur in Hamburg. eines Tages flog eine Mail in meinen Postkasten, in der ich aufgefordert wurde, das Buch […] „Flash 5 mit ActionScript und Generator“ […] zurück in die Bibliothek zu bringen. Merkwürdig zum einen, weil ich überhaupt gar kein Buch entliehen hatte, und zum anderen, weil ich mit Sicherheit nie von Hamburg aus in eine Berliner Bibliothek fahren würde, um mir dort ein Buch auszuleihen. […] Ich habe die Mail freundlich beantwortet - mit einer kurzen Mail, die beteuert, dass ich das Buch nie ausgeliehen hatte. Es folgte prompt eine entschuldigungsmail der Bibliothekarin, die offensichtlich auch eine freundliche Menschin war. Mein Name ist eben sehr häufig und ich kenne bereits viele Menschen dadurch, dass sie sich in Mailadressen verschrieben haben. so war es dann auch in diesem Fall. Anders allerdings war, dass ich nach der zweiten oder dritten Mail von ihr bereits zu mindestens 20% verliebt war, was ich auch selbst recht merkwürdig fand, weil ich weder wusste, wie sie aussieht, noch wie sie sonst so ist - man erfährt nicht viel vom Innenleben eines Menschen, wenn man nur über ein „Sascha Wolter Buch“ redet. Von nun an tauschten wir täglich dutzende von Mails und später auch Fotos aus. Nachdem ich das Foto gesehen hatte, hatte ich Angst, in eine Spießerin verliebt zu sein. Ihr ging es […] ähnlich. wir hatten uns unsere Bewerbungsbilder zugeschickt.

Weil mailen auf Dauer nicht befriedigend ist und man natürlich auch neugierig auf die Stimme des anderen ist, habe ich mir etwas Handy-Guthaben gekauft, um sie anzurufen. […] Mein Handy ist genau dabei kaputtgegangen. […] Ein paar Wochen später bekam ich ein Paket in die Agentur geschickt. Darin eingepackt war ein telefonierbereites Handy, damit wir endlich, unabhängig von anderen, mit Stimme kommunizieren konnten. Das haben wir dann auch immer wieder getan.

Ein paar Wochen später hat meine Lieblings-Bibliothekarin dann ihren Ibiza-Urlaub abgesagt, um mich in Norddeutschland besuchen zu kommen. […] Es hat dann noch etwa zwei Wochen gedauert, bis ich das nötigste (Computer, Socken, Unterhosen) zusammenpackte und zu ihr nach Berlin zog. Einige meiner Möbel holte ich dann einen Monat später ab und meine anderen Besitztümer schenkte ich einfach meinem frisch gebackenen Ex-Mitbewohner. Na ja und dann - nach einiger zeit - wurde unserer (ihrer, meiner und Sascha Wolters) Sohn geboren. Und was soll ich sagen? Keinen Cent hat er bisher von Sascha gesehen…