Die Arbeitsweise mit der Flex Produktfamilie ähnelt eher der klassischen Anwendungsentwicklung mit Java und Co. als dem zeitleistenbasierten Pixelgeschubse aus der Flash-Welt. Dank der Integration von AIR in das SDK, zahlreicher Erweiterungen des Frameworks und der neuen Assistenten zur Datenintegration sowie visueller Werkzeuge für die grafische Anpassung im Flex Builder zeichnet sich die dritte Version von Flex durch einen deutlichen Produktivitätsgewinn aus. Die Begeisterung bzgl. des Flex Builders könnte jedoch noch größer sein, hätte Adobe den Editoren für die Flex Sprachen ActionScript 3 und MXML ein wenig mehr Pflege angedeihen lassen. Einen ausführlichen Test von Flex 3 gibt es in der c´t 11/2008, die ab dem 12. Mai am Kiosk erhältlich ist.
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Es ist geschafft. Das Flex 3 Grundlagen-Training ist fertig aufgezeichnet. Das Video-Training richtet sich in erster Linie an Ein- und Umsteiger in die Flex-Welt. Dabei gibt dieses Training eine anschauliche Einführung in die essentiellen Themen rund um die Erstellung von Rich Applications mit Flex anhand der folgenden Kapitel:
- Flex verstehen: In diesem Teil wird das grundlegende Wissen vermittelt, um eine so genannte Rich Internet Application mit Flex zu erstellen.
- Flash verwenden: Dieser Teil beschäftigt sich mit den Details der Flex Frameworks und dessen Bestandteilen von MXML und den Oberflächenelementen bis hin zu den ersten Schritten bei der Integration dynamischer Daten mit XML. Dass das alles übrigens weitestgehend ohne ActionScript geht, zeigt dieser Teil ebenfalls.
- Flex programmieren: Um auch den gesamten Umfang der Flex-Möglichkeiten auszureizen, ist die Programmierung mit ActionScript 3 erforderlich. Diese wird hier anhand von Beispielen Schritt für Schritt beschrieben. Dabei gibt es auch einen kleinen Teil, der sich mit der Bedeutung von Entwurfsmustern beschäftigt und ein paar grundlegende Varianten vorstellt.
- Flex gestalte: Flex bietet selber keine grafischen Werkzeuge aber eine Vielzahl an Möglichkeiten, um das Erscheinungsbild einer Flex Anwendung zu ändern. Die in diesme Teil beschriebenen Möglichkeiten reichen von einfachen Stilen basierend auf CSS bis hin zu komplexen Flash-Bausteinen.
- AIR verstehen: AIR und Flex sind gar nicht so verschieden wie dieser Teil zeigt. Zumal sich im Flex SDK und dem Flex Builder bereits alle notwendigen Werkzeuge befinden. Im Wesentlichen muss eine Flex-Anwendung am Ende nur noch in ein AIR-Archiv verpackt werden und schon ist man fertig.
Wer wirklich verstehen möchte, wie Flex funktioniert und Tipps aus der Praxis für die Praxis sucht, wird hier fündig! Vom ambitionierten Designer bis zum gestandenen Softwareentwickler - jeder findet hier wertvolle Kapitel, die mit vielen Vorurteilen aufräumen, vor Sackgassen warnen und typische Fehler vermeiden helfen. Und für weniger technisch versierte Entwickler wird der Designer- und Developer-Workflow ebenso behandelt wie die Integration von Flash in Flex. Wer jedoch umfangreiche Beispielanwendungen zum Nachbauen sucht, ist hier falsch; Der Fokus dieses Trainings liegt ganz eindeutig auf dem Verstehen der Technologie und dem Heranführen an eigene Lösungen. Übrigens finden sich bei video2brain als Ergänzung zu dieser DVD noch zahlreiche weitere DVDs von Flash CS3 über ActionScript 3 bis hin zur Anwendungsentwicklung mit Flex. Für Amazon hier noch die links im Überblick:
Das nächste große Projekt steht fest: Dabei handelt es sich um eine Trainings DVD rund um die Flex Produktfamilie. Geplant ist ein umfassendes Grundlagenwerk, dass anhand von praxisorientierten Beispielen in die Welt der Rich Applications einführt und diese mit zahlreichen Tipps und Tricks garniert.
Aus eigener Erfahrung in vielen Flex-Projekten weiß ich, dass Flex an sich recht einfach zu erlernen ist, wenn man einmal die Vielfalt der Möglichkeiten beherrscht. Doch gerade hier geht man schnell verloren, da es fast immer mehrere Wege gibt, die Herausforderungen mit Flex zu meistern: Was z. B. zeichnet Bindungen aus und wodurch unterscheiden sich diese von Ereignissen? Wie kann ich eine Anwendung modular gestalten und was ist überhaupt ein Modul und wodurch unterscheidet es sich von einer Komponente? Die DVD soll nicht nur diese Wege erklären sondern auch Entscheidungshilfen für die Wahl des richtigen Weges geben.
Natürlich darf auf einer Flex DVD auch das Thema Model View Controller und der Sinn bzw. Unsinn von entsprechenden Frameworks wie Cairngorm nicht fehlen. Und wem das zu technisch erscheint: Der Designer und Developer Workflow wird ebenso behandelt wie die Integration von Flash in Flex.
Aber letztendlich ist diese DVD natürlich für Euch und darum freue ich mich über Anregungen sehr. Was wollt Ihr auf dieser DVD erleben und lernen? Schreibt mir einfach eine Email oder hinterlasst hier einen Kommentar.
Wer eine umfassende DVD rund um die Anwendungsentwicklung mit Flash und Flex benötigt, der sollte einen Blick auf meine neueste DVD werfen. Diese DVD enthält nicht nur 9 Stunden rund um die Anwendungsentwicklung mit Flash und Flex: Zusätzlich sind noch einmal knapp 7 Stunden Bonuskapitel enthalten: Darunter ein kompletter Crashkurs Flash CS3 mit vielen Tipps und Neuerungen für ambitionierte Ein- und Umsteiger sowie noch einmal gute 4 Stunden als Einführung in das Thema ActionScript von Version 1 bis 3! Weitere Infos direkt vom Verlag gibt es hier.
„Adobe Flash CS3 - Anwendungen entwickeln“ auf DVD
Autor: Sascha Wolter
Preis: ca. Euro 40,-
ISBN: 978-3-8273-6098-4
Erscheinungsdatum: Pearson Education GmbH, 2007
Link: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3827360986/wolter-21
Adobe hat in den 25 Jahren seiner Unternehmensgeschichte interessante Entscheidungen im Kampf um die Vorherrschaft bei Publishing-Werkzeugen und Web-Technologien gefällt. Dazu zählt u. a. die rund um 1995 getätigte Übernahme des Unternehmens Aldus. So hat Adobe letztendlich die Vorherrschafft im Publishing-Bereich manifestiert. Aldus FreeHand ging dabei übrigens nicht an Adobe sondern über den Umweg AltSys an Macromedia – sonst hätte Adobe bereits 1995 mit Illustrator und FreeHand den Markt der Illustrationsprogramme beherrscht; Durch die Übernahme von Macromedia inkl. FreeHand im Jahr 2005 hat sich das Thema ja dann ohnehin erledigt.
Ebenfalls 1995 hatte Adobe die Chance, Flash zu erwerben – damals noch unter der Bezeichnung FutureSplash und im Besitz des Unternehmens FutureWave. Adobe zeigte jedoch kein Interesse und so ging das ganze Paket dann ein Jahr später an Macromedia. Erst im Jahre 2000 versuchte Adobe mit LiveMotion ein vergleichbares Produkt auf die Beine zu stellen, welches es jedoch nur bis zu Version 2 schaffte. Schade, denn es gab einige viel versprechende Konzepte.
Im Entstehungsjahr von LiveMotion gab es dann auch noch Arbeit für die Rechtsanwälte. Denn Adobe verklagte Macromedia. Mit dem Ergebnis, dass Macromedia die Benutzerführung der eigenen Anwendungen ändern musste. Wirklich was gebracht hat offensichtlich jedoch weder LiveMotion noch die Klage gegen Macromedia. Und so hat sich Adobe dann im Jahr 2005 Macromedia schließlich komplett einverleibt. Im Zuge der Creative Suite 3 durften die ehemaligen Macromedia Produkte dann 2007 auch wieder den Adobe Bedienkonzepten folgen.
Der Markt im Publishing-Bereich ist offensichtlich verteilt und mit Quark ist auch nur noch ein ernst zu nehmender Mitbewerber übrig. Das Web und dessen nun auch auf dem Desktop verfügbare Ableger wie AIR versprechen da in den kommenden Jahren mehr Spannung: Zwar ringt mit Macromedia ein Konkurrent weniger um die Vorherrschaft, aber Microsoft und Google sind ja auch noch da…
Und zum Abschluss im Andenken an 25 Jahre Adobe eine unvollständige Liste an Produkten, die in diesen vielen Jahren auf der Strecke geblieben sind: Action, Aria, Backstage, Clip Media, ComicWorks, Deck II, Dreamweaver Ultradev, EPS Exchange, Extreme 3D, Fauve Matisse, FilmMaker, Fontographer, Generator, Kawa, LifeForms, MacRecorder, MacRecorder Sound System Pro, MacRenderMan, MacroMind Accelerator, MacroModel, Magic, MediaMaker, MediaMaker Connectivity Kit, Metamorphosis Pro, Milo math program, ModelShop, MusicWorks, QuickPICS, Pathware, RenderMan for Windows, RoboScreenCapture, Sam’s Web Publishing Kit with Backstage, Sitespring, SoundEdit, SoundEdit 16, Spectra, Swivel 3D, Swivel Art, SwivelMan, Three-D, TitleMaker, VideoWorks, xRes…
