Tag Archive for 'Microsoft'

Vortrag auf der Xtopia 08

Es hat mich sehr gefreut, dass der Vortrag von uns auf der Xtopia 2008 so viel Zuspruch hatte. Es scheint ja, dass das Thema wirklich interessiert. Jetzt hoffe ich natürlich, dass wir die Erwartungen auch erfüllen konnten und bin schon sehr auf das Feedback zum Vortrag gespannt. Für alle, die den Inhalt nachvollziehen wollen oder vielleicht nicht vor Ort sein konnten bzw. einfach nicht mehr in den vollgepackten Raum hinein kamen hier nun die Folien als PDF zum Download.

Das erste Video Training zu Silverlight 2

Es ist geschafft! Nach vielen Nächten mit wenig Schlaf ist das erste deutschsprachige Video Training zu Silverlight 2 fertig aufgezeichnet. Immerhin gut 12 Stunden Rohmaterial sind dabei heraus gekommen. Und die behandeln - wie ich finde - alle wichtigen Themen rund um Silverlight. In diesem Video-Training erkläre ich wodurch sich die zweite Version von Silverlight auszeichnet, welche Werkzeuge notwendig sind und wie diese Funktionieren. Angefangen von Microsoft Expressen Blend, über DeepZoom bis hin zu Microsoft Visual Studio werden alle Bausteine Schritt für Schritt erklärt und anhand eines realen Projektes mit Praxiserfahrungen garniert. Zahlreiche Tipps rund um die Erstellung von Rich Internet Applications runden dieses Training für Designer und Developer ab. Erhältlich ist das Ganze bereits bei Amazon. Und wer zur Xtopia 08 fährt, kriegt das Training sogar kostenlos. Also ein Grund mehr, nach Berlin zu fahren ;).

Silverlight 1 kann Silverlight 2

Heute habe ich Florian Krüsch getroffen und mit ihm ein paar Silverlight-Themen diskutiert. Dabei kam auch der Unterschied von Silverlight 1 und 2 zur Sprache – insbesondere wenn Silverlight 1 Projekte vom Silverlight 2 Player wiedergegeben werden. Bisher ging ich davon aus, dass der SplashSceen (auch Preloader genannt), der als reine XAML-Datei angegeben und bei Bedarf mit einer vom Browser interpretiertem Sprache wie JavaScript kombiniert wird, auf Silverlight 1 beschränkt sei. Doch der XAML-Reader des Silverlight 2 Players verarbeitet reine XAML-Dateien offensichtlich unabhängig von der Version und kann so auch Silverlight 2-Elementen wie fortgeschrittene Layout-Container – Beispielsweise das Grid – vertragen. Für normale Projekte ist das zwar eher von theoretischer Natur, aber zumindest für den SplashScreen stehen nun viel mehr Möglichkeiten bereit. Sofern man sich von den Fehlermeldungen und der damit einhergehenden fehlenden Vorschau in Expression Blend (mit dem Release Candidate 0 des ServicePack 1) nicht irritieren lässt.

Prototyping, Teil 1: Zustandsdiagramme mit Microsoft Visio

Ganz egal wie man einen Prototyp oder ein ganzes Projekt entwirft und umsetzt, ist ein planvolles Vorgehen dabei empfehlenswert. Die gilt zwar meistens aber eben nicht immer: Denn auch das vordergründig manchmal unorganisiert wirkende Experimentieren und der eher virtuose Umgang mit Ideen und Technologien kann durchaus gewollt und zielführend sein. Schließlich benötigt man ja Phasen, in denen man Anforderungen erarbeitet und ausprobiert und hinsichtlich des zu erwartenden Ergebnis (also wie wirkt das eigentlich auf den Anwender), der Umsetzbarkeit (geht das überhaupt) und des Aufwandes (wie viel Zeit und Geld kostet das) bewertet. Doch auch das klappt nur dann, wenn dies nicht willkürlich sondern als Bestandteil des Entstehungsprozesses geplant wird.

Für das planvolle Vorgehen gibt es eine Vielzahl an Werkzeugunterstützung auf dem Markt. Für die Projektverwaltung, die sich u. a. um die Einteilung der Entwickler und um das Einhalten von Terminen kümmert, bietet sich beispielsweise bei größeren Projekten Microsoft Project an. Für die Planung der eigentlichen Inhalte sind jedoch andere Werkzeuge notwendig.

Draf, Flipchart
Der erste Entwurf auf dem Flipchart (gut, eine Kamera im Mobiltelefon zu haben).

Die Struktur eines Projektes lässt sich über Diagramme entwerfen – grundsätzlich kann dies mit einem Flipchart oder auch einem x-beliebigen Malprogramm geschehen. Wichtig ist ein gemeinsames Verständnis für die Bedeutung der Diagramme. Sprachen wie UML helfen dabei.

Draft, Visio
Der zweite Entwurf als Statechart in Visio.

Ein beliebtes Werkzeug ist hier Microsoft Visio – z. B. unter Verwendung eines Zustandsdiagramms (Statechart). Die Zustände im Diagramm entsprechen bei einer klassischen Website den einzelnen HTML Seiten, die Übergänge von einem Punkt zum nächsten stehen für ein meist benutzerdefiniertes Ereignis wie einen Mausklick. Bei Rich Applications oder auch Spielen ist so eine 1 zu 1 Beziehung oft nur mit komplexen Zuständen beschreibbar (komplexe Zustände sind Zuständen, die ihrerseits wieder aus Zuständen bestehen). Animationen ließen sich zwar ebenfalls mit einem Zustandsdiagramm entwerfen, doch hier reichen dank der linearen Abfolge einfachere beim Trickfilm auch Dope Sheet genannte Listen. Microsoft Excel kann hierfür als Alternative zu spezialisierten Werkzeugen herhalten.

Bereits diese Diagramme oder Listen zeigen, ob die geplante Anwendung schlüssig ist. Außerdem erhält man so ein Gefühl für den Umfang. Aber das Beste ist, dass dieses Diagramme eine hervorragende Grundlage für erste Prototypen der Benutzerführung sind. Dieser Prototyp kann dann Schritt für Schritt mit den Details „verschönert“ werden, so dass am Ende das fertige Produkt steht (denn es muss sich nicht unbedingt nur um einen Wegwerfprototypen handeln).

Vortrag auf der Konferenz NRW 08

Am 12. September findet in der Börse Wuppertal die Konferenz NRW 08 statt. Veranstaltet wird das Ganze unter anderem von Daniel Fischer. Daniel ist nicht nur für sein Fachwissen rund um WCF (Windows Communication Foundation) sondern auch als Leiter der .NET-Entwickler-User-Group Niederrhein und als Vorstand der JustCommunity e. V. bekannt. Es freut mich sehr, dass ich auf der Nachfolgeveranstaltung des erfolgreichen “.NET Summit NRW” einem Vortrag zum Thema Rich Applications halten darf. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem “Designer und Developer Workflow” mit Adobe Flash und Flex. Aber auch eine Abgrenzung zu Silverlight darf in diesem Umfeld natürlich nicht fehlen. Über Vorschläge zum Inhalt und Themenwünsche im Vorfeld freue ich mich wie immer sehr…